Die Geschichte von Vollmer
seit über 60 Jahren Architektur in Miniatur
Vollmer ist seit mehr als 60 Jahren erfolgreich im Modellbau tätig und hat über all die Jahre das Angebot, die Produktqualität sowie das Vertriebsnetz kontinuierlich optimiert.
Unsere Unternehmensgrundsätze:
- Produkte von absoluter Qualität und Präzision
- Kundenorientierung, das Primat für Entwicklung, Fertigung und Vertrieb
- Wertschätzung der Mitarbeiter
- Umweltschutz nicht nur als Idee, sondern tägliche Praxis
Die Vollmer GmbH & Co. KG ist heute einer der modernsten Betriebe ihrer Art.
An die 1000 Artikel im Spielwarensortiment und 400 Artikel im Industriebereich setzen eine intakte Organisation und Spitzenleistungen in der Logistik voraus.
Der Formen- und Werkzeugbau ist an die modernsten Anforderungen ausgerichtet. Seit Anfang der 90er Jahre gilt: "vom CAD-Bildschirm direkt auf die CAM-Maschine". Genauso setzt sich der Spritzgussmaschinenpark aus den hochleistungsfähigsten Spritzguss-Automaten zusammen. Eine zertifizierte Qualitätssicherung garantiert absolute Qualität bei allen Teilen, Prozessen und Abläufen.
Umweltschutz wird ganz groß geschrieben. Sämtliche Druck- und Werbemittel werden auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Die Transport- und Umverpackungen werden unter Verwendung von giftfreien Lacken hergestellt, sind voll recyclebar und als solche gekennzeichnet.
Die verwendeten Kunststoffe sind cadmium- und schwermetallfrei, u.a. recyclebar und entsprechend gekennzeichnet. Unser Klebstoff ist seit Jahren giftfrei und unterliegt nicht einmal der schweizerischen Giftgesetzgebung, die eine der strengsten Europas/der Welt ist.
Die VOLLMER GmbH & Co. KG ist stolz auf ihre Belegschaft und kann sich auf eine hochmotivierte Mannschaft stützen, die für die Anforderungen der Zukunft gerüstet ist.
Wie alles begann:
- 1946 Gründung im Februar
- 1949 Besuch der 1.Spielwarenmesse in Nürnberg - mit der Vollmer Oberleitung
- 1954 Fertigung von Modelleisenbahnzubehör - 13 Artikel stehen zur Verfügung
- 1956 erste IBM EDV Anlage - Errichtung des ersten Fabrikgebäudes
- 1973 Erweiterung und Neubau des Firmengebäudes - extreme Rohstoffpreise wegen Ölkrise
- 1980-1988 Markteinführung von Patrizierhäusern, Romantikserie inkl. Inneneinrichtung und Beleuchtung, Grossstadthäusern und der VOLLMER Schwarzwaldklinik
- 1992 Einführung CAD/CAM in Konstruktion und Werkzeugbau
- 1995 Dritter Preis bei Landeswettbewerb Frauen – und Familienfreundliches Unternehmen
- 2000 Offizielle Einführung Qualitätsmanagement; erste Zertifizierung gem. VDA 6.1. Millenium
- 2002 Einführung des Euros
- 2004 Erneute Reorganisation von Betriebsabläufen und EDV-System
- 2005 Vorstellung Papst Benedikt XVI Geburtshaus
- 2006 60 jähriges Firmenjubiläum wird mit erstmals zwei Tagen der offenen Tür auf Firmengelände gefeiert
- 2008 das Vollmer Sortiment umfasst an die 1000 Artikel
Portrait WOLFRAM VOLLMER
geb. 1924 - Gründer des Unternehmens
Nach der Oberschule begann er eine Lehre bei dem bekannten Hofoptiker Blicker in Stuttgart. Danach folgten 2 Semester in der durch Carl Zeiss mitgeprägten Jenaer Optikerschule.
Weitere Pläne wurden durch den 2. Weltkrieg vorerst zunichte gemacht. Nach Kriegsende - im Februar 1946 - gelang es, einen eigenen Betrieb "Spiel- und Galanteriewaren", anzumelden. Aus Stahlbändern entstanden Kragen- und Wäscheknöpfe, Krawattennadeln. In einem gemieteten Raum stellten 10 Leute die begehrten Artikel her.
1948 - Währungsreform! Für Vollmer erst einmal ein Niederschlag. Stahlkragenknöpfe fanden keinen Absatz mehr, 9 Beschäftigte waren arbeitslos. Vollmer ging für einige Wochen zu BASF, um zu lernen, wie man mit einer Spritzgussmaschine umgeht. Von seinem letzten Geld erstand er eine solche Maschine. Kragenknöpfe, jetzt mit Kunststofffuß, fanden erneut Abnehmer. Die Belegschaft kehrte zurück.
Vater Vollmer baute Ende der 20iger Jahre für seine Söhne eine dampfbetriebene Eisenbahn in Spur I, daraus resultierte die Idee Jahre später, elektrische Oberleitungen für Modellbahnen sowie Maste aus Kunststoff zu fertigen.
Die Oberleitung in Perfektion wurde patentiert, 1949 auf der Spielwarenmesse in Nürnberg einem großen Interessentenkreis vorgestellt mit überwältigender Resonanz. Die Serienfertigung konnte beginnen. Nach Anlauf der Serienproduktion für Oberleitungen folgten Brücken, andere Objekte für den Bereich Modellspielwaren für Eisenbahnfreunde der Nenngrößen H0, N, Z und ab 1995 folgten Modelle in G-Spur.
Der Grundstein für ein Fabrikgebäude in Zuffenhausen wurde 1956 gelegt. 1963, 1973, 1979 erfolgen umfangreiche bauliche Erweiterungen.






















